Aus Stadt und Dörfern: Premnitz im Jahr 1945
Mehr als 70 regionalgeschichtlich Interessierte: Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Kirche des Premnitzer Ortsteils Döberitz stand das Thema „Kriegsende im Gebiet zwischen Premnitz, Jerchel und Zollchow“. Von Hans-Jürgen Wodtke
Die vorgetragenen Beiträge sind Bestandteil der im Sommer 2025 beim Rathenower Heimatbund e.V. erschienenen Broschüre „Die letzten Tage im Krieg und die ersten Wochen im Frieden in der Region um Rathenow“, Teil 5. Seit Sommer 2022 stellt der 1990 gegründete Rathenower Heimatbund seine Buchneuerscheinungen gemeinsam mit beteiligten Autoren der Öffentlichkeit vor. Dies geschieht im Rahmen gut besuchter Lesungen unter dem Motto „Regionalgeschichte unterwegs“, welche an wechselnden Orten im westlichen Havelland angeboten werden.
Schon zum zweiten Mal war man in der Döberitzer Dorfkirche zu Gast. Organisiert wurde die rund anderthalbstündige Nachmittagsveranstaltung gemeinsam vom Heimatbund und dem Förderverein für den Erhalt der Kirche Döberitz e.V. Zu den Vortragenden zählten die Heimatbundmitglieder Heike Brett (Rathenow), Gerd Dehnhardt (Jerchel) und Jürgen Mai (Premnitz), die aus ihren Beiträgen des fünften Teils der Broschürenreihe lasen. Ergänzt wurden die Vorträge durch Informationen zum neuen Heimatkalender 2026, vorgestellt vom Vereinsvorsitzenden Wolfram Bleis (Rathenow), sowie durch einen Beitrag von Werner Coch (Premnitz) über das einstige Premnitzer Pulverwerk. Moderiert wurde die Veranstaltung von Vereinsmitglied Hans-Jürgen Wodtke (Böhne9, der mit dem Rathenower Martin Brett einen über 90-jährigen Zeitzeugen und damit einen der ältesten Gäste der Veranstaltung begrüßen konnte.
Im Anschluss an die Vorträge lud der Förderverein der Kirche nach guter Tradition zum gemütlichen Kaffeetrinken und zum entspannten Gedankenaustausch ein. Abgerundet wurde der informative Nachmittag durch einen Bücherbasar, bei dem Interessierte nicht nur im Angebot des Rathenower Heimatbundes e.V. stöbern, sondern die ausgewählte Literatur auch direkt erwerben konnten.





