35 Jahre FSV Optik Rathenow – in 35 Jahren nur ein Trainer
Erstligist 1. FC Union Berlin reist am 4. Juli 2026, ein Samstag, nach Rathenow. Grund ist das diesjährige Vereinsjubiläum des FSV Optik.
Der Fußballclub aus dem Osten der Bundeshauptstadt bleibt erstklassig. Der Fußballsportverein aus dem Westen des benachbarten Havellands sicherte sich am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt in der Oberliga Nord (5. Liga-Ebene). Dafür genügte am vorigen Samstag ein 1:1 beim FC Viktoria 1889 Berlin. Zum Saisonfinale am Samstag, 30. Mai, wird der FC Anker Wismar im Stadion am Vogelgesang erwartet.
Da setzen die Platzherren auf reichlich und lautstarkes Publikum, das sie anfeuert. Mit Ticket-, Bratwurst- und Biererwerb können alle, die sich dem FSV verbunden fühlen, schon jetzt ein 35-Jahre-Geschenk bereiten. Das Spiel beginnt um 14.00 Uhr. Der Geburtstag selbst liegt allerdings schon drei Monate zurück. Die FSV-Gründung erfolgte am 21. Februar 1991. Das letzte Punktspiel zwischen Optik und Union endete im April 1996 mit einem 0:0 am Vogelgesang. Es war ein Drittliga-Duell.
Am 4. Juli trifft der FSV Optik als Nord-Oberligist auf den Bundesligisten 1. FC Union Berlin. Das Freundschaftsspiel aus Anlass des FSV-Jubiläums wird um 15.30 Uhr angepfiffen. Außerhalb des Havellands und des Gebiets des Nordostdeutschen Fußballverbands (NOFV) mag es wie eine Sage klingen: In allen 35 Vereinsjahren gab es nur einen Cheftrainer.
Diese Fußballstory wurzelt in der Saison vor der Weltmeisterschaft 1990, als der Top-Club in Rathenow noch BSG Motor hieß. Wer könnte sich spontan noch an die Namen der beiden Nationaltrainer in West und Ost erinnern? Wer darauf nicht kommt, sollte hier weiter lesen.





