10. September 2026: Wenn die Sirenen heulen, meldet sich auch das Handy
Sirenen heulen, Smartphones geben um 11.00 Uhr einen scheußlichen Signalton von sich, der nach Totalschaden klingt: Am 10. September 2026 ist diesjähriger bundesweiter Warntag.
Der Landkreis Havelland betont, dass für die Bevölkerung keine Gefahr und kein Handlungsbedarf besteht. Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Übung von Bund, Ländern, teilnehmenden Kreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden unter Federführung der Nationalen Warnzentrale des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Die Probewarnung erfolgt um 11.00 Uhr. Die Warnung wird zentral über das modulare Warnsystem (MoWaS) sowie Warnmultiplikatoren verbreitet, darunter TV- und Rundfunksender, das Internet, die App NINA, digitale Informationstafeln in Städten und Bahnhöfen sowie Cell Broadcasting. Über Cell Broadcasting erfahren Handynutzer per Textnachricht von der Probewarnung. Wo vorhanden kommen Sirenen und Lautsprecherwagen zum Einsatz.

Der für Katastrophen- und Zivilschutz zuständige HVL-Dezernent Michael Koch: „Der Warntag ist ein Stresstest für den Ernstfall. Für die Einsatzkräfte in Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen ist das ein wichtiger Probelauf, um auf tatsächliche Fälle bestmöglich vorbereitet zu sein. Gleichzeitig erzeugen wir damit bei den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sensibilität für dieses wichtige Thema.“
Ein wichtiger BRAWO-Hinweis an dieser Stelle: Der eine Minute auf- und abschwellende Heulton von Sirenen kann sowohl vor einer Katastrophe als auch vor einem Luftangriff warnen. Für militärische Handlungen existiert in Deutschland kein gesondertes Signal mehr.





